der Verein
AktuellesKanusportRudernDrachenboot
Sonstiges
Druckversion dieser Seite

Ansprechpartner:

ÜL Kinder u. Jugendliche

Peter Gutjahr, Tel: 0151-26455916

Trainingszeit: Mo, 17:00 - 18:30 Uhr

 

ÜL Erwachsene

Thomas Uhlig, Tel: 03641-422317

Trainingszeit: Mo, 18:00 - 20:00 Uhr

 

 


Erzgebirgsring

Am Freitag, den 18.3., machten sich 3 tapfere Kanuten (Peti, Tobi, Frank) des JKRV auf, um auf den „reißenden“ Füssen im Erzgebirge die Saison einzuleiten. Angekommen in der Jugendherberge Homersdorf trafen wir altbekannte Kanuten aus ganz Mitteldeutschland. Nach dem Betten beziehen, ein Paar Wienern mit Kartoffelsalat und ein, zwei Bierchen spielten wir gemeinsam mit den Schotten und den Leuten vom USV drei stundenlang Tischtennis. Bei der Rammelrunde wurde gleich die inoffizielle Stadtmeisterschaft austragen. Es bleibt zu sagen, jeder war ein Gewinner.

Am nächsten Tag ging es auf den Pölbach bei 5°C und normalem Mittelwasser, soll heißen: es ging gerade noch, um nicht überall aufzusetzen und das nach dem Winter. Der Pölbach mit WW I-II ist ein schmaler kurviger Bach, der ganz nett ist, außer es liegt ein Baum drin. Zum Warmfahren war es angenehm, obwohl es trotz Neopren echt kalt war. Kurz vor der Mündung in die Zschopau hatte der Veranstalter eine Slalomwertungsstrecke mit 18 Toren aufgehangen, um die Besten der Besten zu ermitteln. Als Mannschaft und gleichzeitig für die Einzelwertung gab die Kaderschmiede des JKRV alles, um den Pokal nach Jena zu holen. Bei durchkommendem Sonnenschein machte die Sache ohne Zeitdruck richtig Spaß, obwohl manche Tore echt fies hingen. Tor 18 war so eins, rückwärts-aufwärts in die Strömung, da hatte jeder zu kämpfen. Zur Belohnung gab es vom Veranstalter gleich nach der Slalomstrecke Glühwein und Fettbrote. Nach dieser Stärkung fuhren wir weiter auf der Zschopau (WW I-II). Sie ist etwas breiter als der Pölbach, hatte aber auch nicht viel Wasser. An ein paar Wehren mussten wir ab und zu warten bis sie geöffnet wurden. An einem dieser Wehre habe ich dann mein Boot kaputt gemacht und hatte auf einmal ganz schön viel Wasser im Boot. Wie Olli Grau so schön sagt „Wehre sind kein Wildwasser“. Zum Glück konnte ich noch bis ins Ziel nach Wolkenstein fahren.

Da die anderen Flüsse und Bäche in der Umgebung kein Fahren zuließen, entschlossen wir uns zu den Greifsteinen zu wandern, um einen Blick auf das schöne Erzgebirge zu werfen.

Nach dem Abendbrot stand die Siegerehrung an, wo ich den fünften Platz erreichte. Leider gab es nichts dafür. Und jetzt kommst, trotz, dass zwei Tore ausgelassen und weitere gerissen worden sind, belegte das Team des JKRK überraschend den dritten Platz. Die Freude war groß, denn keiner hatte damit gerechnet, am wenigsten wir. Der Pokal ging aber trotzdem nach Jena und zwar an die Schotten. An Familie Weide kommt keiner vorbei. Glückwunsch und danke für den „guten“ Lautenbacher. Bei netten Gesprächen ließen wir dann den Abend ausklingen und überlegten, wo wir am nächsten Tag fahren könnten, denn die ganzen Flüsse in autofahrbarer Nähe waren furztrocken und die Zwickauer Mulde durfte aufgrund einer Sperrung nicht befahren werden. Am Sonntagmorgen hatte sich die Lage nicht gebessert, worauf wir entschieden, nach Jena zum Rollentraining zu fahren. In der Schwimmhalle war es dann um einiges wärmer und wir hatten Wasser.

Es war ein schönes Wochenende und meinem Boot geht es nach der Reparatur wieder besser.

P.S.: Nächstes Jahr holen wir den Pokal nach Jena!





Anpaddeln 2011

Erstmals an einem Sonntag (27.03.) fand das Anpaddeln des TKV von Kahla nach Jena statt. Mit der Terminwahl hatten auch die Vereine die Möglichkeit, die in den letzten Jahren an diesem Tag zu Slalom-Wettkämpfe unterwegs waren, an dieser zentralen Veranstaltung teilzunehmen. Wie in jedem Jahr wurden vor dem Einstieg vom TKV die „fleißigsten“ Paddler geehrt. Bei herrlichem Wetter ging es dann auf die traditionelle Strecke mit dem Ziel des Bootshauses des Jenaer Kanu- und Rudervereins. Die erste Bratwurst vom Rost und Gespräche über geplante Aktivitäten rundeten den Saisonstart ab.